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Nutzung disruptiver Technologien zur Förderung des ökologischen Übergangs des maritimen Sektors

Hospitationsworkshop in der Astondoa-Werft (Spanien)





Wir freuen uns sehr, die Astondoa-Werft als neuen Partner im TEcoNaut-Projekt begrüßen zu dürfen.

Sie besiegelten ihre Partnerschaft mit der Ausrichtung unseres dritten Hospitationsworkshops.

Das Programm untersuchte und bewertete praxisnah die Leistungs- und Nachhaltigkeitsvorteile biobasierter Duroplaste, die Verarbeitungseigenschaften thermoplastischer Kunststoffe, die Prozessunterschiede zwischen Duroplast- und Thermoplasten, die Auswirkungen von Materialkombinationen bei Vakuuminfusionsverfahren sowie die vergleichende Analyse von PET-Kern-, Balsaholz- und Naturfaser-verstärkten Systemen. Das zweitägige Programm umfasste sowohl theoretische Vorträge als auch Live-Demonstrationen der Harzinfusion.

Die Beiträge und Fachvorträge von Referenten aus Portugal und Italien stärkten den internationalen Wissensaustausch und erweiterten unsere fachliche Perspektive.

Der Besuch der Produktionsanlagen von ASTONDOA bot die Gelegenheit, die Anwendbarkeit nachhaltiger Verbundwerkstoffe im industriellen Maßstab zu beobachten. Diese Erfahrung ermöglichte es uns, den Übergang zu umweltfreundlichen Materialien im nachhaltigen Bootsbau klarer und auf technischer Basis zu bewerten.

Die erste Sitzung begann mit einer Präsentation zu nachhaltigen Verbundwerkstoffen, die folgende Themen behandelte:

● Biobasierte Duroplaste: Eigenschaften, Leistungsfähigkeit und Nachhaltigkeitsvorteile

● Thermoplaste: Eigenschaften und Verarbeitungsunterschiede

● Vergleich mit traditionellen Duroplastsystemen

● Nachhaltige Verstärkungsmaterialien: Recycling-Kohlenstofffasern, Naturfasern (Flachs)

● Überblick über Kernmaterialien: PET-Kern, Balsaholz, Kork, rcyAtlasHPE

Materialkenntnisse sind unerlässlich, aber die praktische Anwendung ist ebenso wichtig. Daher ist eine Schulung zu Infusionstechniken und Prozesseinrichtung erforderlich:

● Grundlagen und Best Practices der Vakuuminfusion

● Duroplast- vs. Thermoplast-Infusion: Wichtigste Unterschiede und Überlegungen

● Prozessoptimierung für verschiedene Materialkombinationen

● Häufige Herausforderungen und Lösungsansätze

● Überlegungen zur industriellen Produktion und Skalierbarkeit

● Fragerunde

Nach dem Mittagessen besichtigten wir die Anlagen von Astondoa. Der geführte Besuch bot einen Überblick über aktuelle Yachtbauprozesse, ermöglichte die Beobachtung der Verbundwerkstofffertigung im laufenden Betrieb und beinhaltete eine Fragerunde mit dem Produktionsteam von Astondoa.

Zusammenfassend behandelte die erste Sitzung mit Beiträgen von Amorim Cork Solutions/Navicork (Udo Kleinitz) und nlcomp (Fabio Bignolini) die Verwendung von Kork im Bootsbau, thermoplastische Harze und natürliche, umweltfreundliche Fasern.
Am zweiten Tag in Astondoa begannen wir mit einer Besprechung der Arbeit des Vortages, einschließlich einer detaillierten Inspektion der ausgehärteten Paneele.
Im Anschluss daran führten wir eine Live-Demonstration der Harzinfusion durch, die Folgendes umfasste:
● Fortschrittliche Infusionstechniken für komplexe Geometrien.

● Vergleich verschiedener Kernmaterialien während der Infusion.

● Aktive Teilnahme: Die Teilnehmer halfen beim Infusionsprozess mit.

Nach der Demonstration folgte die Analyse und Bewertung der Paneele, die Folgendes umfasste:

● Sichtprüfung aller infundierten Paneele
● Qualitätsbewertung: Faserbenetzung, Porenanteil, Oberflächenbeschaffenheit
● Vergleich verschiedener Materialsysteme
● Diskussion der Ergebnisse und ihrer industriellen Relevanz
● Best Practices für jede Materialkombination

In der abschließenden Sitzung wurden alle Themen zusammengeführt und folgende Punkte behandelt:

● Offene Diskussion über Implementierungsstrategien
● Beantwortung spezifischer Fragen der Teilnehmenden
● Empfehlungen für den Übergang zu nachhaltigen Materialien
● Weiterführende Ressourcen und Unterstützung
● Schulungszertifikate und Schlussworte

Der Workshop „Skills Shadowing“ war ein voller Erfolg. Berufsschullehrkräfte hatten die Möglichkeit, ihre Erfahrungen im Bereich nachhaltiger Verbundwerkstofftechnologien direkt zu diskutieren und zu evaluieren. Das Programm untersuchte und bewertete die Leistungsfähigkeit und Nachhaltigkeit biobasierter Duroplaste, die Verarbeitungseigenschaften von Thermoplasten, die Unterschiede zwischen Duroplast- und Thermoplasten, die Auswirkungen von Materialkombinationen bei der Vakuuminfusion sowie eine vergleichende Analyse von PET-Kern-, Balsaholz- und Naturfaser-verstärkten Systemen. Das zweitägige Programm umfasste sowohl theoretische Vorträge als auch Live-Demonstrationen des Harzinjektionsverfahrens. Beiträge und Fachvorträge von Dozenten aus Portugal und Italien förderten den internationalen Wissensaustausch und erweiterten unsere fachliche Perspektive. Der Besuch der Produktionsanlagen von ASTONDOA bot Einblicke in die industrielle Anwendung nachhaltiger Verbundwerkstoffe. Diese Erfahrung ermöglichte eine fundiertere technische Bewertung des Übergangs zu umweltfreundlichen Materialien im Bootsbau.